Route 66, Grand Canyon, Hoover Dam, Vegas, Death Valley, Mammoth Lakes, Yosemite Nationalpark

Dieser Blogpost ist eine Herzensangelegenheit !

Es geht um unseren Roadtrip entlang der Westküste der USA – mit meinem Vater.

Weil mein Vater uns in der Zeit des Hausbaus von der ersten Sekunde bis heute unermüdlich unterstützt hat und es immer noch tut, haben wir kurzerhand entschlossen, ihm seinen Lebenstraum zu erfüllen:
Ein Mal im Leben an die Westküste der USA!

Vielleicht denkt ihr jetzt, wo ist denn das Problem? Wieso macht er das nicht einfach?
Der Grund ist zum einen, dass meine Mutter seit Jahrzehnten nicht mehr fliegt, meine Eltern noch nie (in 40 Ehejahren) länger als eine Woche von einander getrennt waren, und es schlicht und einfach nie den „richtigen Zeitpunkt“ für meinen Dad gab, um sich seinen Traum zu erfüllen. Denn wir haben immer mal wieder rumgesponnen, dass wir diese Reise irgendwann einmal antreten werden…

Wie ihr alle wisst, kann irgendwann einmal zu spät sein, und der Blog heisst nicht ohne Grund welivenow

Und jetzt war es so weit.

Auch wenn der Zeitpunkt nicht hätte ungünstiger sein können, denn wir waren immer noch mitten im Hausbau und es gab eigentlich genug zutun, haben wir zuerst meine Ma und dann meinen Dad von unserem Entschluss erzählt. Natürlich nicht einfach so, mein Dad hätte nie eingewilligt, wenn ich ihm nicht erzählt hätte, dass wir bereits Flüge gebucht haben. Und so kam es dann, dass er keine andere Wahl mehr hatte, als sich auf das Abenteuer, und seinen Lebenstraum mit uns einzulassen.
Kurz darauf haben wir ziemlich günstige Direktflüge von Düsseldorf nach Los Angeles ergattern können (ca. 440€ p.P.).

16 TAGE USA STANDEN ALSO FEST.

Einen Mietwagen brauchen wir noch. Für den Großteil der Reise wollten wir komfortabel reisen. Das Auto sollte nicht zu klein sein, immerhin waren wir drei Personen inkl. Gepäck. Am Ende wurde es dann ein kleiner SUV, für die Reise an sich. In LA, wo wir die letzten drei Tage verbrachten, haben wir das Auto nochmal gewechselt …

Ich fange von vorne an.
Nachdem wir alle Formalitäten wie ESTA, Reisepass für meinen Dad etc. geklärt und erledigt hatten, war der Tag X gekommen. Mit dem Taxi ging es für uns zum Düsseldorfer Flughafen. Das übliche Prozedere bei USA Flügen… Gepäck aufgeben, Fragen beantworten und warten bis zum Boarding. Ich war so gespannt darauf, was mein Dad zu seinem ersten Flug nach etlichen Jahren sagen wird. Grundsätzlich hatte er nie ein Problem damit, aber man weiss ja nie wie sich die Dinge vielleicht geändert haben. Aber alles verlief gut und wir sind heile in Los Angeles angekommen. Endlich mal wieder Amerika, dachte ich. Mega !

Irgendwie wirkt das Land auf mich besonders. Alles ist so viel größer, die Menschen zwar recht oberflächlich aber dennoch freundlich und ziemlich entspannt. Und Kalifornien, sollte ich später zu spüren bekommen, ist nochmal ein ganz anderer Spirit.
Jetzt erst einmal unseren Mietwagen abholen. Bzw. den Vermieter finden. Zum Glück hatten wir zuvor im Internet gelesen, dass die Mietwagenzentralen etwas außerhalb des Flughafengeländes liegen. Es fahren dich also Shuttlebusse von den jeweiligen Anbietern zu den entsprechenden Zentralen. OK, soweit, so gut. Wir haben natürlich erstmal den falschen Händler aufgesucht.
Mist, das kostet Zeit, dachte ich. Denn was ich noch nicht erzählte, ich habe zuhause einen ziemlich genauen Ablaufplan für die Reise erstellt. Ich weiss, typisch deutsch, denken jetzt einige, ihr habt ja recht, aber in diesem Fall, für diese Reise konnte und wollte ich nicht anders. Ich wollte, dass mein Dad so viel wie möglich zu sehen bekommt, da man ja nie weiss, ob er nochmal hier her kommt. Und so hatte ich für den Tag der Ankunft geplant, dass wir ca. 270 Meilen! bis Laughlin zurücklegen, um am andern Tag schon die Richtung zur Route 66 einzuschlagen. Und dieses Wirrwarr mit der Autovermietung kostete jetzt unnötig Zeit.

Irgendwann hatten wir endlich den richtigen Laden gefunden und unseren SUV abgeholt. Wir waren super froh und wollten jetzt endlich los. Unsere Euphorie war noch groß und so gingen die ersten Meilen gut von der Hand – bis es dunkel wurde. Wir wurden müde, sehr müde. Die letzten 100 Meilen haben wir drei uns fast alle 20 Minuten mit dem fahren abgewechselt.
Aber dann war es geschafft.
Unser Hotel, ein typisch amerikanischer Risenkomplex mit Casino, direkt am Colorado River gelegen, war unser Zuhause für die erste Nacht. Die Zimmer, riesig mit überdimensional großen Boxspringbetten. Mega, das liebe ich an Amerika.

Nach einem kurzen Rundgang durch unser hauseigenes Casino sind wir hundekaputt ins Bett gefallen.
Bei unserer Ankunft im dunkeln hatten wir gar nicht bemerkt, dass wir bereits die „Grenze“ zu Nevada passiert hatten…

Wir haben geschlafen wie Steine.
Unser heutiges Ziel ist Kingman und die legendäre Route 66. Diesen Stopp hatte ich extra für Papa eingeplant. Hier lasse ich ein paar Bilder für sich sprechen…

Gegen Mittag machten wir uns dann wieder auf den Weg. Nächster Halt:

GRAND CANYON.

Auf dem Weg dort hin, hatten wir uns leider ein Mal verfahren. Verfahren in Amerika kann schon mal einige Stunden kosten…

Unser Navi führte uns über eine unendlich steinige Buckelpiste, welche eine Abkürzung zur Hauptstrasse sein sollte. Nachdem wir sicher schon 30 min. gefahren sind, standen wir vor einer Absperrung. Hier ging es für uns nicht mehr weiter. Wir drehten und kurz darauf verfolgte uns ziemlich dicht ein Auto.
Wir sollten anhalten.
Es war der Ranger. Er fragte uns was wir hier machen… uns war zwar aufgefallen, dass wir die ganze Zeit die einzigen auf dieser Strasse waren, allerdings empfunden wir uns für besonders schlau und hielten an der Einbildung, gerade eine Abkürzung zu fahren, fest. Wir haben ihm erklärt, dass wir auf dem Weg zum Grand Canyon sind und unser Navi uns hier entlang führen wollte.
„Nein“ meinte er, ihr müsst komplett zurück.

Na Prima.

Viel zu spät und latent gestresst erreichten wir kurz vor Sonnenuntergang den Grand Canyon. 30$ p. P. ist ohnehin ein stolzer Preis, da wir aber bereits sehr spät dran waren, umso stolzer. Es ist nämlich leider so, dass man auf einem Sammelparkplatz parkt, sich anschließend bei der Anmeldung Tickets kaufen muss und anschließend mit Shuttlebussen zu den verschiedenen Aussichtspunkten gefahren wird. Und bei dem Ticket kauf wurde uns bereits mitgeteilt, dass der letzte Bus in 60 min wieder zurückfährt – dazu, dass nur noch einer der Viewpoints angefahren wird.
Ich war enttäuscht, aber nicht „hinein gehen“ wäre eben auch keine Option gewesen – schon allein wegen Papa.
Also, Augen zu und Kreditkarte durch.
Mittlerweile ging die Sonne mehr und mehr unter und tauchte das gesamte Areal rund um den Canyon in kräftige Orangetöne.

Der Wahnsinn!
Als wir ein paar Fotos zu Erinnerung geschossen hatten, haben wir nur noch die einmalige Landschaft auf uns wirken lassen…
und sind wieder in den Bus gestiegen.

Wieder am Auto angekommen hiess es für uns Strecke zurücklegen. Unsere heutige Übernachtung hatte ich direkt am Hoover Dam gebucht. Für den folgenden Tag haben wir uns nämlich etwas ganz Besonderes überlegt…
Da man in den USA allein mit seinem Kfz Führerschein ein Boot mieten kann, wollten wir von dieser Regelung unbedingt Gebrauch machen. Und wo, wenn nicht im 43grad warmen Nevada auf dem Lake Mead.

Die Bootsvermietung „Las Vegas Boat Harbor“* befand sich in unmittelbarer Nähe unseres Hotels. Kurz werden die Formalitäten geklärt und dann gehts schon aufs Boot. Auch hier, eine kurze Einweisung und los gehts.
Mein Tipp, lasst euch unbedingt Schwimmwesten geben, so könnt ihr entspannt ins Wasser springen und dort ein bisschen verweilen. Das Wasser hat nämlich Badewannentemperatur …
Ich bin zum ersten Boot gefahren. Wahnsinn, das macht vielleicht Laune – zudem vor solch einer Kulisse…

Dieser Tag gehörte mitunter zu den besten unserer Reise.

*keine/unbezahlte Werbung

Am Nachmittag ging es für uns weiter. Diesmal hatten wir keine Mammut-Strecke zurückzulegen, denn 

es    ging   nach   

LAS VEGAS ! 

 Das Hotel hatte ich bereits von Zuhause gebucht. Ich wollte Papa und Patrick überraschen und habe mich für das Partnerhotel vom MGM entschieden. Blick auf den Strip inklusive. 

Die Männer waren sichtlich begeistert von dem sehr komfortablen Gemach. Eine Nacht hatte ich hier eingeplant. 

Dazu muss ich sagen, wenn es allein nach mir gegangen wäre, hätten wir Vegas ausgelassen. Diese, in jeglicher Hinsicht künstlich produzierte Welt, ist absolut nichts für mich. Aus der Wüste in die Glitzerblase. 
Allerdings, das sagten mir einige zuvor, sollte man Vegas ein Mal gesehen haben. Ok, dachte ich mir, ich komme eh nicht drum herum, denn Papa hatte dies bereits auf seiner persönlichen Must-See Liste.

Wir gönnten uns eine kurze Pause im Hotelzimmer. Die Temperaturen, besonders am Mittag, lassen einfach keine größeren Aktivitäten zu. 

Langsam ging die Sonne unter. Und damit beginnt der eigentliche Auftritt von Vegas. Wenn die Stadt in ein Lichtermeer getaucht wird, sich die Casinos füllen und die Touristen die gesamte Stadt in eine Partymeile verwandeln. An jeder Ecke gibt es Cocktails in riesigen Plastikgefäßen zu kaufen, Gras steigt einem in regelmäßigen Abständen in die Nase. Betritt man die unzähligen Casinos, fällt sofort auf, hier darf überall geraucht werden. Für uns Europäer ein mittlerweile befremdlicher Anblick. 

Wie war also unser Plan…

Relativ einfach – einmal den Strip hinauf und wieder hinunter. Dass wir uns damit ziemlich viel vorgenommen haben, merkten wir, als wir quasi die Hälfte gesehen hatten. Und Papa wollte standesgemäß noch sein festgelegtes Zockerbudget irgendwo loswerden (ich schreibe deshalb loswerden, weil weder ich, noch er damit gerechnet hat, mit einem Gewinn aus einem der Casinos wieder raus zu gehen). Soweit, so gut. Wir, besonders Ich, hielt tapfer bis zum „Ende“ durch. Gegen drei Uhr nachts erreichten wir wieder unser Hotel. Wir hatten somit nur den Strip gesehen, ok, auch die Wassershow am Bellagio in welchem wir auch ein bisschen gezockt haben und das ein oder andere Hotel von innen. Ein Bruchteil von dem, was Vegas noch zu bieten hat. Von den unzähligen Shows einmal abgesehen. 

Kurzerhand entschieden wir am nächsten Morgen, noch den halben Tag in Vegas zu bleiben. Ein Foto am Sign darf nicht fehlen und das Venetian Hotel sollte auch seinen Besuch wert sein. 
Nach einem typisch amerikanischen Frühstück in einer Tripadvisor Empfehlung etwas ausserhalb der Stadt, fuhren wir zum Sign. 
Hier hiess es dann erst einmal – Anstellen ! 
Oder auch nicht. Wir hatten weder Lust noch Zeit uns in der Menschenschlange einzureihen nur um ein Foto zu machen. An der Schlange entlang haben wir uns ganz in die Nähe des Schildes gestellt und dort ein genau so Aussagekräftiges Foto erhalten. 

Das Venetian Hotel ist tatsächlich seinen Besuch wert. Außen wie auch Innen wurden aufwändig die Wasserkanäle wie im echten Venedig nachgebaut. Der Markusplatz im inneren des riesigen Gebäudes mit Wolkenhimmel und entsprechenden Sitzgelegenheiten in Form von Restaurants wirkt auf uns beeindruckend. Es gibt sogar kleine Boutiquen entlang der Kanäle.  

Weil Papa beim Strip entlang fahren am Vortag einen Harley Davidson Store entdeckt hat, ging es für uns noch für einen kurzen Abstecher dort hin. Bis wir uns endgültig von Las Vegas verabschieden fahren wir nach Downtown Las Vegas, also in das alte Las Vegas. 

Hier gibt es die mehr oder weniger berühmte Fremont Street. Die meisten besuchen die Strasse wenn es bereits dunkel geworden ist, denn genau wie in Las Vegas blinkt und blitzt hier jede Ecke, sogar der Himmel ist mit Lichtern animiert. An diesem verläuft übrigens eine Zipline, „Slotzilla“ genannt. 

Selten hab ich in meinem Leben solch eine Freakshow wie dort gesehen. Ich glaube sogar noch nie. Männer im pinken Tütü zwischen Obdachlosen, die um Geld betteln, Frauen oben ohne in skurrilen Klamotten…
Irgendwie habe ich mich hier nicht wohlgefühlt. Und dass, obwohl wir nachmittags und nicht abends dort waren. Es war an der Zeit weiter zu fahren. Ich freute mich schon riesig auf die Nationalparks. 

Bye bye Vegas… 

Ihr könnt euch sicher denken, welcher unser nächster Stop war…

Der Death Valley Nationalpark.

Die US95 führte uns auf direktem Wege zum Park. Am Eingang zogen wir unsere Tickets und erhielten eine sechsblättrige Zeitung. In dieser wurde in verschiedenen Sprachen etwas über den Park erzählt – und – welche Sicherheitsvorschriften man unbedingt einhalten sollte.

Death Valley liegt in der Mojave-Wüste, dort ist es nicht nur heiss, es ist auch super trocken. Anfangs ist es mir gar nicht aufgefallen, irgendwann hab ich dann gemerkt, dass ich ständig, wirklich ständig etwas getrunken hab. Mein Hals wurde immer wieder richtig trocken… Daher mein Rat an euch (steht allerdings auch in der Zeitung), deckt euch mit genügend Wasser ein und, schaut, das euer Tank voll ist bevor ihr in den Park fahrt.

Der Park hat, wie die vielen anderen Nationalparks in den USA, unheimlich viel zu bieten.
Allerdings ist Death Valley allein durch seine Lage und Beschaffenheit einzigartig. Der tiefste Punkt liegt bei ca. 86 Metern UNTER dem Meeresspiegel und nennt sich „Badwater Basin“. Dort ist der Boden von einer enormen Salzkruste bedeckt. Manche Stellen bilden fantastische Formationen. Dieser Ort ist absolut einzigartig und unbedingt ein Besuch wert.

Wir sind komplett durch den Park gefahren.
Einen atemberaubenden Blick hat man vom Dante´s View. Hier empfiehlt es sich, festes Schuhwerk zu tragen. Macht es nicht wie wir mit Flip Flops. Schnell kann man sich die Füße an den spitzen Felsen aufgeschlagen… wir sprechen aus Erfahrung.

Anschließend gings zum Zabriskie Point, der bekannt ist, für seine bizarre Felsenlandschaft.
Auch den Artists Drive, eine ca. 15 km lange Panoramastrecke, sind wir gefahren. Dabei ist das tolle Bild mit dem bunten Felsen entstanden.

Zum Abschluss haben wir auf der Furnance Creek Ranch noch ein ordentlich gekühltes Budweiser zu uns genommen, bis wir dann zu unserem Domizil in Lone Pine aufgebrochen sind.

Größer hätte der Gegensatz nicht sein können, als wir aus dem Death Valley Nationalpark raus gefahren sind. Hier bekommt man die Abwechslung der Westküste mit voller Breitseite zu spüren. Noch eben waren wir in der trockensten und heißesten Gegend der USA, so fahren wir nach und nach wieder ins grüne und gerade aus auf schneebedeckte Berge zu.
Welch ein Kontrast.
Das kleine Örtchen Lone Pine diente als kurze Zwischenstation. Wir wollten Richtung Mammoth Lakes, aber nicht mehr heute. Die Hitze hat ziemlich geschlaucht. Etwas Essen und eine Dusche, mehr wollten wir zu dem Zeitpunkt nicht. 

Wir haben die Nacht sehr gut geschlafen. Ich freute mich wie ein Schneekönig auf das, was uns bevorstand. Nach dem ganzen gekünstelten Leben in Vegas war es für mich persönlich allerhöchste Zeit wieder in die Natur zurückzukehren.
Von Mammoth Lakes hatte ich schon so viel gelesen…
hier zieht es viele Amerikaner an den Wochenenden hin, einige haben ein Ferienhaus und andere fahren nur hin um in der Natur zu sein. Im Winter ist Mammoth Lakes auch ein sehr beliebtes Wintersportgebiet. Kein Wunder, dort angekommen waren die Temperaturen deutlich gesunken. Für uns äußerst angenehm, nach den weit über 30 grad vom Vortag im Death Valley.
Nachdem wir in unser Hotel eingecheckt hatten fuhren wir ein bisschen durch die Gegend. Von der ersten Sekunde an hat es mir hier gefallen.
Ich liebe einfach die Berge. 

Wir fuhren zu den Twin Lakes und auf den dazugehörigen Campground. Hier wollten wir die Gegend zu Fuß erkunden.

Die Region rund um Mammoth Lakes hat unglaublich vielseitig; von tagelangen Wanderungen über Angelmöglichkeiten, Reiten, Kayaking, Downhill fahren im ausgezeichneten örtlichen Mountainbike-Park und noch einiges mehr. 

Daher ist die Mammoth Lakes mein absoluter Geheimtipp an euch!

Ich wäre so gerne noch länger hiergeblieben… 

Aber, auf unsere nächste Destination freute ich mich mindestens genau so dolle wie auf Mammoth Lakes. Es ging in den wohl bedeutendsten Nationalpark Kaliforniens, den

YOSEMITE NATIONALPARK

Für uns kam es so aus, dass wir den Park am Wochenende erreichten. Grundsätzlich nie die beste Ausgangslage, wenn man eher von Menschenmassen absieht. Auch wenn der Park riesig ist, die Übernachtungsmöglichkeiten sind begrenzt und so hatte ich bereits zuhause keine Chance mehr eine Unterkunft im Park für uns zu finden. Schade, das wäre mein persönliches Highlight gewesen. 

Früh am Morgen machten wir uns auf. Ich wollte – mal wieder – so viel wie möglich vom Tag auskosten. Man, war ich gespannt was uns erwartet. Unsere Route sollte über den Tioga Pass (Tioga Road) waagrecht von Ost nach West durch den Park führen. Kurz vor Lee Vining bogen wir auf die US120. Nach einigen Kilometern erreichten wir den „Eingang“ zum Tioga Pass. Hier musste auch der Eintritt entrichtet werden. 35USD pro Fahrzeug für sieben Tage. 

Der Tioga Pass ist der am höchsten gelegene Gebirgspass mit über 3000 Metern. Geöffnet ist er, in der Regel, nur in den Monaten von Juli bis September. Wir hatten also Glück !

Strahlender Sonnenschein untermalte meine Euphorie, die nicht hätte größer sein können. Kurz nachdem wir den Eingang passierten, demonstriere die Landschaft ihr natürliches Ausmaß. Ein Vorgeschmack für die umworbene landschaftlich schönste Strasse des Parks.

Ab sofort erwarteten uns spektakuläre Aussichten, wunderschöne Bergseen, Tiere in ihrer natürlichen Umgebung, riesige Felswände, Hinweisschilder, die ich noch nie zu Gesicht bekommen habe, Mammutbäume – die größten der Welt und einiges mehr. 

Hier gehts zu Teil II

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