Liams Kinderzimmer – Naturtöne und ein bisschen Boho

Kinderzimmer

Ich glaube, es ist vor der Geburt des eigenen Kindes mitunter das Schönste für eine Mutter, wenn es endlich soweit ist, das Kinderzimmer einzurichten. Streichen, Möbel aussuchen, Dekorieren … Für mich war es das auf jeden Fall!

Ich bin in meinen Ideen völlig aufgegangen und von Anfang an hatte ich genaue Vorstellungen von „meinem“ Baby-/Kinderzimmer. Ich wollte in den Farben unbedingt flexibel und neutral bleiben. Sodass es für ein Mädchen aber genau so gut für einen Jungen passt. Die typisch geschlechtlichen Farben wie blau oder rosa sollten dabei keine Rolle spielen.
Laut Feng Shui, womit ich mich tatsächlich auch ganz kurz beschäftigt habe, sollte man dunkle Farben im Kinderzimmer möglichst meiden.
Bei der Wandfarbe entschied ich mich für einen sandfarbigen Ton. Man weiss ja nie, wie die Farbe dann im ganzen aufgetragen wirkt, und ich habe damals beim Haus schon das ein oder andere Mal nicht die Farbe erhalten, wie ich sie mir vorgestellt hatte („ins Klo gegriffen“, kann man auch sagen).
Aber jetzt, beim Kinderzimmer, ist sie genau so geworden, wie ich es mir vorgestellt habe.
Weil mir die ganzen Wände mit der Farbe zu viel gewesen wären, haben wir nur den unteren Bereich auf ca. 1,20 cm gestrichen. Oben wollte ich weiss lassen.
Weil mir aber ausschließlich weiss wiederum viel zu langweilig für ein Kinderzimmer war, habe ich schwarze Punkte zum aufkleben bestellt und diese dann ungeordnet auf zwei Wänden verteilt.

Kinderzimmer Details

Seitdem wir auf Bali waren, bin ich völlig Rattan-, Bambus-, Makramee-addicted und wollte davon unbedingt etwas im Kinderzimmer widerspiegeln. Auch mein Weichholzschränkchen, welches ich mal in Düsseldorf auf dem Trödelmarkt erstanden habe, sollte im Kinderzimmer einen geeigneten Platz finden.
Insgesamt haben wir die Möbel etliche Male hin und her verschoben. Es war gar nicht so leicht, die riesige Wickelkommode und die Couch an einer geeigneten Stelle zu platzieren. Auch das Bett mit dem Himmel wollte ich für später schnell erreichen und nicht erst um irgendwelche Möbel drum herum laufen müssen. Am Ende ist dann die Konstellation, wie sie jetzt ist, dabei heraus gekommen.

Die Wärmelampe ist zwar nicht besonders dekorativ, kann ich aber definitiv empfehlen. Liam war bereits aus der Klinik daran gewöhnt, und als wir heimkamen, und ihn ohne wärme gewickelt haben, war er unruhiger als zuvor. Wir dachten, im Sommer ist es nicht besonders wichtig, weil es eh super war ist, aber meist sind die Babys Nacht auf dem Wickeltisch und sie sind immerhin die Körpertemperatur aus Mamis Bauch gewöhnt.

Für die Aufbewahrung von Liams Kleidung ist vorerst die Wickelkommode und die braune Weichholzkommode völlig ausreichend. Irgendwann werden wir dann einen Kleiderschrank benötigen und dann leider auch wieder Möbel verrücken müssen, aber bis dahin ist ja noch etwas Zeit.
Ich wollte es für jetzt erst einmal minimalistisch und gemütlich haben. So ist immer noch genügend Platz, um sich frei zu bewegen und irgendwann auch zum Spielen – da freue ich mich schon drauf!

Makramee
Stillecke
Wickelkommode
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